Es ist bekannt, daß bestimmte Konstellationen, Veränderungen oder Erkrankungen das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen erhöhten. Diese Risikofaktoren werden nach Dr. Kannel, entsprechend den Ergebnissen der Framingham-Studie, als Risikofaktoren benannt.

 


Risikofaktoren können -bis auf eine erbliche Komponente in den Herz-Kreislauferkrankungen- in der Regel heute therapeutisch gut beeinflusst werden.

Zunächst ist häufig die eigene Initiative gefragt mit Gewichtskontrolle, Ausdauertraining und entsprechender Verhaltensänderung. Falls diese Maßnahmen keinen ausreichenden Erfolg bewirken, steht eine Vielzahl medikamentöser Optionen bereit.

 

 

Abklärung des Risikoprofils für Herz- Kreislauf- Erkrankungen durch Bestimmung der Risikofaktoren:

Welche Risikofaktoren sollten bestimmt werden?
 

Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

Nikotinkonsum
Diabetes mellitus
Übergewicht (das wissen Sie selbst, messen Sie jeden Morgen auf der Waage)
erhöhte Blutfette (Cholesterin, Neutralfette, weitere Fettfraktionen)

erhöhter Blutzucker (zur Diagnose eines Diabetes mellitus)

erhöhtes Homocystein (aus dem Aminosäurestoffwechsel)

erhöhter Blutdruck