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Psychische Ursache?
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Ich bin 37Jahre(3Kinder). Ich verspüre seit 1 Jahr extreme Erschöpfung, nach 1 Sectio und 1 Gallen-OP. Ich hatte auch sehr viel Streß mit meinem Jüngsten, so daß ich seit über 1 Jahr eine extreme Erschöpfung in mir verspüre. Desweiteren teile ich Ihnen mit, daß ich seit fast 20 Jahren an einer Angst-Panikstörung leide, die mit der Erschöpfung wieder voll da war. Wie ich mit meiner Angst umzugehen habe, daß hab ich gelernt. Nun hab ich seit dieser Erschöpfungsphase immer wieder Extrasystolen, vermehrt wenn ich unter Streß stehe oder unter der Anspannung, der Ängste. Im vorigem Juli hatte ich eine Sepsis ausgelöst durch ein Handekzem. Nun nach der Sepsis verspürte ich immer wieder unerträgliche Schmerzen und Extrasystolen, wobei auch Panik entstand mit Blutdruckwerten über 200 und Puls bis 160 Schlägen. Ich zum Kardiologen, er Langzeit EKG, Ruhe und Belastungs EKG, Herzultraschall. Diese Extrasystolen waren sichtbar im EKG und er meinte es wäre eine psychosomatische Störung, wollte mit Betablockern behandeln, die ich aber nicht nehmen konnte wegen meiner hohen Allergiebereitschaft. Man könnte auch ein sanftes Beruhigungsmittel nehmen. Aber ich werde meine Herzängste nicht los. Vor 3 Wochen hatte ich eine heftige Allergieattacke, wonach ich dann auch ein Allergiepräparat eingenommen habe und seit dem ist mir aufgefallen, daß ich eigentlich gute Blutdruckwerte habe 120/70- 130/80, aber was mir aufgefallen ist, daß mein Puls ziemlich langsam tickt, sogar runter bis 47 Schläge. Auch wenn ich jetzt Panik habe erhöht sich der Wert nur minimal bis auf 90 Schläge. Ich weiß nicht was das soll, meine Ärztin meint, ich solle mich mehr bewegen, daß der Kreislauf in Gang kommt. Aber wenn ich mich dann bewege, dann hab ich teilweise bis zu 10 Extrasystolen hintereinander, was dann wieder Panik auslöst. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was richtig ist, ich mach auch viel Entspannung, so hab ich meine Ruhe wieder gefunden, aber mein Puls sinkt dann sehr rapide. Auch ist mir schon seit Wochen kalt, ich werd nicht warm, da sagte mir meine Ärztin heute, daß ich mich mehr bewegen soll und mehr trinken soll, daß der Stoffwechsel angeregt wird. Ich bin so verunsichert und weiß überhaupt nicht mehr, was ich glauben kann und was nicht, aber diese Herzangst, die macht mich ganz schön mürbe. Vielleicht haben Sie ja noch ein Rat, ich wäre Ihnen dankbar. | |||
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Der Cardiologe:
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An Ihrer Stelle würde
ich Kontakt zu einem niedergelassenen Kardiologen halten, der Ihnen die Angst
vor bedeutsamen Herzkrankheiten und einer Gefahr bei Pulsunregelmäßigkeiten
nimmt. Sie sollten sich nach einer grundlegenden Untersuchung dort bei Bedenken
zur Belastungs-EKG Kontrolle vorstellen, um Sicherheit zu haben.
Bewegung ist auf jeden Fall gut, dies auch als Ausgleich zu der Belastung mit den Kindern. Hierdurch kann häufig die Zahl der Medikamente minimiert werden, dies wichtig bei Ihrer Allergie. Die Psychosomatik würde ich hintenanstellen ... |
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| Letzte Aktualisierung dieser Seite am 24.08.05 | ||||