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| Bitte
beachten Sie: |
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Rhythmusstörungen
durch Stress
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Ich bin 33 Jahre alt, 1.78 m groß, 65 Kg, weiblich und sehr selten krank. Bis vor 4-5 Jahren habe ich Sport getrieben, nunmehr habe ich einen Hund und gehe stattdessen Gassi. Ich bin seit 8 Jahren Vegetarierin, ernähre mich ausgewogen und gesund, rauche nicht, trinke wenig Alkohol und nehme die Pille. Eine Schilddrüsenuntersuchung vor ca. 10 Jahren ergab, dass ich lediglich Jod zu mir nehmen soll, was ich schon seit 2 Jahren ohne Grund nicht befolge. Ein vor einem 1/4 Jahr angefertigtes Blutbild ergab laut Hausärztin keine Auffälligkeiten. Der einmalig gemessene Blutdruck in der Praxis war normal. Ich bin durch das Examen gefallen und stehe z.Z. 1 Monat vor der Wiederholungsprüfung. Ich habe schon länger Herzrythmusstörungen (Eigendiagnose) und meine Blutdruckwerte liegen (ohne körperliche Belastung, unabhängig von der Tageszeit) bei 137-157, 83-90; der Puls liegt bei 83-99, regelmäßig gemessen mit dem Gerät meiner Eltern. Früher neigte ich zu eher zum niedrigen Blutdruck, Unterzuckerung, wenn ich nicht regelmäßig aß. Abends kann ich nicht einschlafen wegen des hohen Pulses, tagsüber bin ich flatterig. Ich befürchte, dass es in den Klausuren noch schlimmer wird. Macht es Sinn, dies
medikamentös zu behandeln? Ohne dass ich müde werde? Meine Mutter litt unter Herzrasen, wurde vorletztes Jahr operiert und "verödet"... |
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Der
Cardiologe:
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Im Rahmen der von Ihnen beschriebenen Stress-Situation würde ich zunächst Ausdauersport beginnen, um dem Körper Gelegenheit zu geben, die Energie zu kanalisieren und den Stress abzubauen. Nach dem Examen erscheint eine kardiologische Untersuchung einschließlich Kontrolle der Schilddrüsenwerte sinnvoll, ggf. sollten Sie sich hierzu nach Rücksprache mit dem Hausarzt schon anmelden. Über eine medikamentöse überbrückende Therapie des schnellen Pulses evtl. mit niedrig dosiertem Betablocker sollten Sie kurzfristig mit Ihrem Hausarzt sprechen, dieses würde ich aber nicht auf Dauer einnehmen ohne gründliche kardiologische Untersuchung ... |
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Stress und hoher Puls
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Ich
hatte vor 10 Tagen aus Versehen in einen Beamer (Videoprojektor) geschaut,
wodurch mir sehr schwindlig wurde. Ich bekam hohen Puls, hohen Blutdruck
und mir war schwarz vor Augen. Ich kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik
- nach einem EKG (o.B.) wurde ich mit einer Beruhigungstablette nach Hause
geschickt. Am folgenden Morgen bekam ich nach dem Aufstehen wieder unerwartet
einen hohen Puls, mir wurde abermals sehr schwindlig. Mein Hausarzt stellte
bei einem EKG wieder hohe Aufgeregtheit, hohen Puls und Blutdruck fest.
Außerdem stellte er eine Mandelentzündung fest, die mit Penicillin (6 Tabletten pro Tag) und danach mit Gruencef behandelt wurde. Außerdem bekam ich Betablocker (Metaprogamma 50). Mein Blutbild war soweit in Ordnung (zuviel tierische Fette). Eine Untersuchung bei einem Kardiologen brachte keine akuten Hinweise (Echokardiogramm, Röntgenaufnahme ect.), eine genaue Diagnose, auch des 24h EKG steht noch aus. Leider geht es mir nach Abklingen der angeblichen Mandelentzündung immer nicht besser, ich habe das Gefühl ab und zu Rhythmusstörungen zu haben und habe besonders nach dem Aufstehen einen Ruhepuls von ca. 100, der nach Einnahme des Betablockers langsam abfällt (dauert ca. 1h). Ansonsten Ruhepuls 70. Nachts bekomme ich außerdem auch noch starke Schweißanfälle mit damit verbundener Unruhe (aber gleich bleibendem Puls). Ich hatte vor dieser Geschichte niedrigen Blutdruck (191cm, 90kg), ernährte mich aber sehr ungesund (Fastfood, Cola, wenig Flüssigkeit) und habe teilweise einen 15h Tag mit wenig Schlaf (6h). Mein Problem ist diese über den Tag unregelmäßig verteilte Unruhe, der hohe Puls am Morgen und die vermeintlichen Rhythmusstörungen. Ich habe seitdem erhebliche Zweifel an meiner Leistungsfähigkeit, fahre vorerst kein Auto und traue mich auch nicht so weit von zuhause weg. Was kann noch untersucht werden (Schilddrüse ?) um eine organische Erkrankung auszuschließen? |
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| Der
Cardiologe:
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Nach Ihren Angaben sollten Sie zunächst Ihr Leben neu gestalten. Es scheint so, als wenn Sie mehr Ruhe und Ausgleichstraining brauchen und Sie überlastet sind. Lassen Sie evtl. noch ein LZ-EKG von Ihrem Kardiologen schreiben. | |||
| Letzte Aktualisierung dieser Seite am 24.08.05 | ||||