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Bitte beachten
Sie: |
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Alternative
zur Bypass-OP
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Gibt es bei einer Bypassoperation heute schon andere Methoden, als die von Ihnen beschriebene? Meine Mutter soll im Januar das zweite mal einen Bypass gelegt bekommen und ich suche noch nach einer schonenderen Alternative. | |||
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Der Cardiologe:
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Jede dieser Möglichkeiten ist aber immer nur für bestimmte Situationen am Herzen geeignet, so dass es hier als sehr genau auf Details der Befunde am Herzen bei Ihrer Mutter ankommt. Generell kann man sagen, dass man bei einer Situation, in der eine Zweitoperation diskutiert wird, in der Regel entweder klassisch operiert oder aber mit einer wie auch immer gearteten Kathetertechnik arbeitet oder als dritte Option rein medikamentös vorgeht. Das heißt die sogenannte minimal-invasive Kardiochirurgie als "kleine Bypass-Operation" kommt in der Regel nicht in Betracht. Einzelheiten hängen wie gesagt vom Einzelbefund ab. | |||
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Bypass oder Dilatation?
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Bei mir wurde mit einer Katheteruntersuchung ein proximaler Verschluss der rechten Koronararterie, ein Verschluss im mittleren Drittel der R. circumflexus und 3 50%ige Stenosen im mittleren Drittel von R. interventrikularis anterior festgestellt (siehe Anlage). Empfehlung des Kardiologen: Bypass Operation (Koronarchirurgische Revaskularisation). Frage: Ist alternativ dazu eine Dilatation möglich und erfolgversprechend? Worauf bezieht sich die Aussage auf einen nur 70%igen dauerhaften Erfolg bei dieser Maßnahme? Ich bin 58 und sportlich eingestellt (1h Radfahren täglich). Bitte um baldige Stellungnahme, da OP Termin für den 13.02. vereinbart worden ist (Herzchirurgie München Bogenhausen). Danke im voraus, | |||
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Der Cardiologe:
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Eine Dilatation ist bei Vorhandensein von einem oder zwei Gefäßverschlüssen zusätzlich zu dem verengten Gefäß mit einem besonderen Risiko verbunden: man muss ja zumindest kurzfristig das einzige noch halbwegs funktionierende Gefäß verschließen, bei einem Komplettverschluss nach Dilatation kann es dann massive Probleme geben. Normalerweise wird man sich deshalb zu einer Bypass-Operation entschließen, obwohl nur 1 Gefäß versorgt wird. Möglicherweise kann man Bypässe auch noch auf andere Ästen legen, dies entscheidet sich oft erst intraoperativ. Sprechen Sie diesbzgl. mit Ihrem Kardiologen und Kardiochirurgen. | |||
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Alternativen
zum Bypass
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Gibt es bei einer Bypassoperation heute schon andere Methoden, als die von Ihnen beschriebene? Meine Mutter soll im Januar das zweite mal einen Bypass gelegt bekommen und ich suche noch nach einer schonenderen Alternative. | |||
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Der Cardiologe:
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Jede dieser Möglichkeiten ist aber immer nur
für bestimmte Situationen am Herzen geeignet, so dass es hier sehr genau auf
Details der Befunde am Herzen bei Ihrer Mutter ankommt.
Generell kann man sagen, dass man bei einer Situation, in der eine Zweitoperation diskutiert wird, in der Regel entweder klassisch operiert oder aber mit einer wie auch immer gearteten Kathetertechnik arbeitet oder als dritte Option rein medikamentös vorgeht. Das heißt die sogenannte minimal-invasive Kardiochirurgie als "kleine Bypass-Operation" kommt in der Regel nicht in Betracht. Einzelheiten hängen wie gesagt vom Einzelbefund ab. |
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Wo
operieren?
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Mein Vater aus der Schweiz leidet an einem Herzklappenfehler und muss operiert werden. Dies möchte er gerne im Großraum Wiesbaden erledigen. Wären Sie so freundlich, mir Adressen von Kliniken und Spezialisten zu senden. | |||
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Der Cardiologe:
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bitte sehen Sie in unserer kardiologischen Landkarte nach. Ich kann aus persönlicher Erfahrung etwa die Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim empfehlen ... | |||
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Künstliche oder eine natürliche Herzklappe
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Mein Vater 60 Jahre braucht eine neue Herzklappe. Die Ärzte stellten fest, dass die Aorta Herzklappe (Kreislauf) nur noch eine Öffnung von 0,6 cm hat und das er zudem, nach Sichtung mit einer Sonde, einen Bypass bekommen soll. Es stellt sich nun die Frage ob eine künstliche oder eine natürliche Herzklappe eingesetzt werden soll. | |||
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Der Cardiologe:
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Die
Abwägung, ob eine biologische (Schweineklappe) oder eine mechanische (Metallklappe)
Herzprothese gewählt werden soll, muss vom Chirurgen in Rücksprache mit
Ihrem Vater getroffen werden. Wesentlicher Aspekt ist hierbei jedoch die
Lebensdauer der einzusetzenden Klappe und die statistische, auch klinisch
zu erwartende Lebensdauer (so hart das auch klingt) des Patienten. Bei Ihrem
Vater ist die zu erwartende Lebensdauer, so will ich annehmen, noch sehr
lang.
Bioprothesen haben eine zu erwartende Funktionsdauer von etwa 15 Jahren, nach dieser Zeit kann eine erneute Operation notwendig werden. Bioprothesen werden vorzugsweise bei älteren Patienten eingesetzt oder immer dann, wenn eine Blutverdünnung, die bei Metallprothesen erforderlich ist, sehr problematisch werden kann. Metallprothesen haben
keine bekannte Begrenzung der Lebensdauer, so dass diese vorzugsweise
bei jüngeren Patienten eingesetzt werden. Es ist dann aber eine lebenslange
Blutverdünnung erforderlich. |
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| Letzte Aktualisierung dieser Seite am 24.08.05 | ||||